Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem Ghibellinenhaus

Wie jedes Jahr in der Adventszeit versammelten sich auch dieses Jahr am 8.  Dezember wieder zahlreiche Ghibellinen auf unserem Haus zur Weihnachtskneipe. Munter wurde auch an diesem Tag wieder gesungen und gelacht, es herrschte gute Stimmung und der ein oder andere hatte die Gelegenheit, sich auch mit Bundesbrüdern, die er länger nicht gesehen hatte, bei einem kühlen Bier zu unterhalten.

Programmlicher Höhepunkt des Abends war diesmal die Festrede unseres Gastes Harald Kirchner. Als politischer Redakteur des SWR Fernsehens war dieser bestens geeignet für das Thema der Rede: „Regieren am Bürger vorbei – wie bürgernah ist die Politik in Deutschland?“ Eindrucksvoll machte er auf die Unterschiede in Politik und auch dem politischen Interesse in der Bevölkerung zwischen heute und früher aufmerksam. Tatsache sei, dass der Großteil der Wählerschaft sich immer mehr von den aktuellen Geschehnissen in der Politik distanziere. (mehr …)

In Traifelberg, um Traifelberg und um Traifelberg herum

Zum letzten Novemberwochenende konnten wir weit über dreißig Teilnehmer auf  unserer Hütte zu unserer Fußgängerrallye begrüßen. Angereist sind unsere Gäste am Freitagabend nicht nur aus dem Raum Stuttgart, sondern auch aus dem schönen Braunschweig und Aachen. Nach einer kräftigen Stärkung der Ankömmlinge mit einer ordentlichen Portion Wurstsalat wurde die Menge in kleinere Gruppen aufgeteilt. Es galt sogleich einen Gruppennamen zu finden und die ersten Punkte bei einem Quiz zur deutschen Geschichte, aktueller Bundespolitik und zum akademischen Fechten zu sammeln. Weitere Aufgaben waren der Bau eines Kartenhauses, und das Balancieren und Schätzen von
Gegenständen.

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Aktivitas sportlich unterwegs

Willkommene Abwechslungen zum Studium boten Anfang des Semesters der Besuch der Bowlingarena in Feuerbach, unser Ausflug zur Kartbahn in Gärtringen und das Kleinfeldspiel in der Fellbacher Fußballhalle.  Das  Bowlingzentrum besuchten wir zu elft. Zum Kartrennen traten 13 Bundesbrüder und Gäste an und mit acht Hausbewohnern und Aktiven konnten wir uns 60 Minuten lang auf das Runde und das Eckige konzentrieren. Veranstaltungen wie diese bieten eine gute Gelegenheit, sich auch über das häusliche Zusammenwohnen hinaus besser kennen zu lernen und den Zusammenhalt zu festigen. Die Aktiven möchten sich auch bei der Altherrenschaft herzlich bedanken, die hier und da einen finanziellen Zuschuss beisteuerte.

Semesterantrittskneipe auf dem Ghibellinenhaus

In diesem Semester trafen wir uns nicht wie am gewohnten Freitag, sondern alle samstags am 21. Oktober auf unserem schönen Ghibellinienhaus, um den Semesterbeginn gebührend zu feiern. Neben den Burschen und Alten Herren waren vor allem auch viele unserer neuen Hausgäste, in unseren kleinen Kneipe vertreten. Der erste Höhepunkt des Offizes war sicherlich die Antrittsrede unseres neuen Sprechers Vincent Krein Z!. Er machte uns das kommende Semester schmackhaft und ging vor allem auf das Thema Bitcoins ein, dem wir später im Semester auch noch einen Burschenschaftlichen Abend widmen wollen. Den zweiten Höhepunkt bildete die Übergabe des Fuxenbandes an unseren jüngsten Aktiven Jonathan, den wir bereits am ersten Convent aufgenommen hatten. Auch unser Altherrenvorsitzender Bundesbruder Sterkel Z! ließ es sich nicht nehmen, den neuen Fux und auch die Hausbewohner zu begrüßen. Im Anschluss an das Offiz konnte wieder ein vorzügliches Kneipessen genossen werden, ehe Bundesbruder Mades Z! im Inoffiz die Zügel in der Hand hielt. Zu später Stunde beschlossen wir, dass eine Hochkneipe genau das Richtige sei, um den Abend schön ausklingen zu lassen.

Semesterprogramm Wintersemester 17/18

Rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn präsentieren wir das neue Semesterprogramm für das anstehende Wintersemester 2017/18. Nachdem das Ergebnis der Bundestagswahl noch ganz frisch ist und die Koalitionsverhandlungen erst beginnen, starten auch wir gleich politisch ins Semester: Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Verkehr und Infrastruktur Jochen Haußmann hält im Rahmen des 1. DCBAs einen Vortrag zum Thema "Mit Verboten zurück ins Mittelalter? Eine soziale Marktwirtschaft braucht eine innovative Verkehrspolitik". Er wählt damit eines der aktuellen Stuttgarter Kernthemen und legt dieses aus Sicht der Opposition im Landtag dar.

Um den Schwung und die Motivation der ersten Vorlesungswoche mitzunehmen, warten am ersten Wochenende der Vorlesungszeit gleich zwei Kneipen auf uns: die Einheitskneipe des Stuttgarter DC (auf dem Haus der B! Hilaritas) und unsere eigene Semesterantrittskneipe am Tag darauf. Wir freuen uns darauf, zu beiden Veranstaltungen zahlreiche Bundesbrüder und Gäste willkommen heißen zu dürfen.

Weiterhin erwarten uns dieses Semester noch zahlreiche Vorträge, unter anderem zu den Themen "Bitcoin - das Geld der Zukunft" und "Deutsche Sprache - Entwicklung, Leiden, Zukunft". Details können unserem Semesterprogramm entnommen werden.

Wir wünschen allen Freunden der Ghibellinia einen erfolgreichen Start in das Wintersemester!

Burschentag in Jena

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Burschentag 2017 war eine überaus gelungene Veranstaltung, an der sich alle teilnehmenden Ghibellinen – Aktive, Alte Herren und Gäste der Ghibellinia – erfreuten. Das von der Vorsitzenden, der Saarbrücker Burschenschaft Germania, erarbeitete ausgewogene und interessante Programm der Verbandstagung erstreckte sich vom Donnerstagnachmittag am 28. September bis hin zum Sonntagmittag am 1. Oktober. Die Stimmung unter den 27 ADB-Mitgliedsbünden, die allesamt Vertreter entsandt hatten, war sehr harmonisch und überaus respektvoll. Gerade im Vergleich zu den Burschentagen unmittelbar vor unserem Austritt aus der Deutschen Burschenschaft 2013 muss das konstruktive Arbeitsklima und das stets ehrenhafte Verhalten aller Verbandsbrüder untereinander hervorgehoben werden. Als ein kleiner Wermutstropfen darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass die Veranstalter auf größere Beteiligung gehofft hatten. Dass die Teilnehmerzahl des letztjährigen Gründungsburschentags nicht ganz erreicht werden würde, war zwar allen klar. Dennoch spiegelt auch die Mannstärke unserer Ghibellinia die Diskrepanz zum letzten Jahr wider. Insofern kann man heute schon allen ADB-Burschenschaftern die Teilnahme am Burschentag 2018 nur empfehlen.

Für den Donnerstagnachmittag stand eine Kranzniederlegung am Burschenschaftsdenkmal in Eisenach auf dem Plan. Nach einer Begehung des Denkmals und einem erfrischenden thüringischen Bier im Berghotel direkt daneben fuhr unsere Ghibellinendelegation zum eigentlichen Tagungsort nach Jena weiter. Dort stand für den Abend das Totengedenken an der Grünen Tanne an – an dem Ort, wo 1815 die Urburschenschaft von Jenaer Studenten gegründet worden war. Die Grüne Tanne beherbergt im Erdgeschoss eine Kneipe und in den oberen Stockwerken die Verbindungsräume der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller. Dort ließen wir aktiven Ghibellinen anschließend den Anreisetag gemeinsam mit unseren Freundschaftsbrüdern der Aachener Burschenschaft Alania und weiteren Verbandsbrüdern ausklingen.

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Von bedrohten Insekten und vergessenen Dichtern

Zu einem besonderen Stammtisch hatte unser Aktivensprecher am 8. August auf das Ghibellinenhaus eingeladen. Denn ein besonderer Gast war für diesen Dienstagabend angekündigt worden, namentlich Hartmut Deckert, Sohn unseres vor knapp 20 Jahren verstorbenen Alten Herrn Alfred „Affi” Deckert. Zu diesem Anlass lagen auf den Tischen die Kriegstagebücher unseres Bundesbruders Deckert aus.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person war es für Hartmut Deckert eine Herzensangelegenheit auf die Wichtigkeit unserer Insektenwelt hinzuweisen. Dem begeisterten Naturfreund, der nach eigener Bekundung und dem Urteil unseres Bundesbruders Hubert Grosser einen sehr großen und artenreichen Garten an seinem Haus in Kleinaspach sein Eigen nennt, ist das Verschwinden und der Rückzug diverser Insektenarten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nicht verborgen geblieben. Dies führt er auf den verstärkten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Agrarwirtschaft und der Monokultivierung der Saatfelder zurück. Deckerts Credo lautet daher, dass jede Privatperson für sich im Kleinen dieser Entwicklung entgegentreten solle, indem sie auf eine reichhaltige Auswahl an Pflanzen setzen möge. Auf die große Politik, die seiner Meinung nach die Tragweite des Insektensterbens nicht sieht und nur vage und unverbindliche Stellungnahmen dazu abgibt, möchte er sich nicht verlassen. In bestimmten Regionen der Erde müsse man bereits per Hand Früchte bestäuben, da die Insekten dort nicht mehr beheimatet seien.

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Semesterabschlusskneipe

Fünf Alte Herren bewahrten die Aktiven am 21. Juli vor dem Anblick einer einsamen Semesterabschlusskneipe. Doch gemeinsam hielt das die Corona wieder einmal nicht von einem herrlichen, feucht-fröhlichen Verlauf des Offizes und Inoffizes ab. In seiner letzten Rede als Sprecher für dieses Semester erinnerte Bundesbruder Kratschmann II an die Höhepunkte des Semesters, dankte für die tolle Kreuzkneipe und den DC-Vorsitz und gratulierte den Füxen Wick und Weidinger zu ihren ansehnlich gefochtenen Bestimmungsmensuren. Nach einigen Canti wurden schließlich mit gleichzeitigem Dank an die gewesenen der Fechtwart und Sprecher des kommenden Semesters im Präsidium willkommen geheißen, wobei dem Schriftwart zu einem weiteren Semester der Amtsausübung beglückwünscht wurde. Das neue Präsidium beendete dann nach dem Singen der letzten Strophe das Offiz.

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Tabakkollegium wie beim Alten Fritz

Erstmals nach fünf Jahren fand am Mittwoch, dem 12. Juli, wieder ein Tabakkollegium von Herrn Klaus Hölters auf dem Ghibellinenhaus statt. Der Einladung waren neben einigen Waffenbrüdern der Burschenschaften Arminia und Ulmia und der Turnerschaft Altwürttemberg auch mehrere Bundesbrüder gefolgt.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch die Vorstellung der Person des Herrn Hölters einerseits und durch ein Sammelsurium an Utensilien und Unterlagen andererseits. Hölters schreibt für Tabakzeitschriften und geht schon seit vielen Jahren von Verbindungshaus zu Verbindungshaus, um alles rund ums Pfeiferauchen zu unterrichten. Dabei nutzte er anfangs das mittlerweile eingestellte Internetportal „Tradition mit Zukuft”. Seit kurzem hat er sein Angebot auch auf Zigarren ausgeweitet und in diesem Sommersemester überstieg die Zahl jener sogar die der Kollegien zu Pfeifentabak. Die Sammlung an Dingen, die bereits wohlplatziert auf dem Tisch auf seine Abnehmer warteten, bestanden aus Säuberungsdrähten, einigen Aktivkohlefiltern, einem Pfeifenbesteck und einem Pfeifenhalter, sowie zahlreichen Informationsunterlagen.

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Sportfest des Stuttgarter Deputierten Convents

Am 8. Juli fand das alljährliche Sportfest des Stuttgarter Deputierten Convents auf dem Sportgelände des Campus Vaihingen statt. Die Ausrichtung lag in diesem Jahr unter der Leitung von Bundesbruder Toepsch bei uns. Nachdem es die Teilnehmerzahl nicht erlaubte, wie üblich Bund gegen Bund zu spielen, wurden drei bunt gemischte Fußballmannschaften erstellt, die jeweils Vertreter aller Bünde beinhalteten. So fand bereits am Vormittag während des Fußballspiels ein reger Austausch zwischen den Verbindungen statt. Mit Anbruch des Nachmittags und steigenden Temperaturen machten sich einige Teilnehmer auf den Nachhauseweg. Die Verbliebenen verweilten bei guten Gesprächen noch etwas, bevor man geschlossen zum Grillen an den Allmandring umzog. Dort fanden wir Ghibellinen uns mit einigen Alemannen, Hilaren und Hohenheimern ein, um den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle nochmals Bundesbruder Toepsch für die Organisation eines durchaus gelungenen Tages.