Kreuzkneipe in Stuttgart

60 Jahre, 60 Bundesbrüder, ca. 60 geschriebene Couleurkarten und 8 Fässer Bier - das ist die Bilanz unserer großartigen Kreuzkneipe anlässlich des Jubiläums unseres Freundschaftsverhältnisses mit der Braunschweiger B! Alemannia. In ausgelassener und äußerst freundschaftlich geprägter Stimmung feierten unsere Bundesbrüder am vergangenen Samstag dieses Jubiläum und ihr persönliches Wiedersehen mit zahlreichen Freunden aus allen Ecken der Bundesrepublik. Insbesondere die Reden beider Sprecher unterstrichen den feierlichen Charakter und die besondere Beziehung zwischen unserer Ghibellinia und der Braunschweiger B! Alemannia.

Unser Sprecher, Jonas Kratschmann, ging in seiner Rede zuerst auf die gemeinsamen Erlebnisse ein, die die Mitglieder der Alemannia und Ghibellinia verbindet. Diese reichen zurück zur Zusammenarbeit im Bauernbund in den 20er Jahren über den Austausch von Bundesbrüdern nach dem Freundschaftsvertrag 1956 bis hin zu zahlreichen Geschichten, die rund um die alljährliche gemeinsame Fußgängerrallye auf der Schwäbischen Alb entstanden sind. In den 60 Jahren Freundschaftsbund haben wir viel voneinander gelernt und für diesen Zweck beispielsweise 1995 das Sitz- und Rederecht auf den Conventen des jeweils anderen Bundes eingeführt. Scherzhaft fügte der Sprecher hinzu, dass einer unserer gemeinsamen Nenner doch die Vorliebe für gutes Essen und mittelmäßiges Bier sei. (mehr …)

Billardkönig des Sommersemesters gekrönt

Bereits im Halbfinale des Turniers stand fest, dass sich ein neuer Sieger auf dem Wanderpokal verewigen würde, denn allen vier verbliebenen Spielern war zuvor noch nie ein Turniersieg geglückt. Bei dem zum 14. Male ausgetragenen sportlichen Wettkampf konnten sich schließlich die beiden Füxe Stefan Eberhardt und Alexander Wick nach Gruppenphase und den KO-Runden die Finalteilnahme erstreiten. Das Endspiel lebte von seiner Spannung und Alex erspielte sich zunächst einen Vorteil. Er musste schließlich nur noch die schwarze Kugel in die Seitentasche versenken. Doch dies misslang denkbar knapp. Stefan wusste diese kleine Schwäche auszunutzen und krönte seine guten Leistungen des Abends mit seinem ersten Turniersieg. Die Stimmung unter den elf Teilnehmern war sehr gut und so wurde der Pokal vom Sieger noch mit Bier gefüllt und man ließ den Abend in der Kurt-Kress-Stube des Ghibellinenhauses gemütlich ausklingen.

ADB Verbandstagung in Saarbrücken

Am vergangenen Wochenende fand in Saarbrücken die erste Verbandstagung der im vergangenen Jahr gegründeten Allgemeinen Deutschen Burschenschaft statt. Die Vorsitzende griff hierfür das Thema vom Symposium "Deutschland 2030" auf und gestaltete damit ein spannendes Wochenende mit Vorträgen und Workshops.

Eröffnung der Verbandstagung

Verbandsbruder Sambale eröffnete den Begrüßungsabend mit einem kurzen Impulsvortrag unter dem Titel "Von Sokrates bis 2030". Er gab darin einen Überblick über Demokratieverständnis und Grundlagen für eine funktionierende und lebendige demokratische Gesellschaft. Im Anschluss daran verbrachten die Verbandsbrüder noch einen geselligen Abend im sogenannten Casino, bevor der Rest der Veranstaltung auf das nahe gelegene Haus der Saarbrücker B! Germania verlegt wurde.

Vortrag von Farbenbruder Christian Baab

Der Hauptteil der Verbandstagung am Samstag teilte sich in einen Vortrag am Vormittag und Workshops zu verschiedenen Aspekten rund um das Leitthema. Nach einem kurzen Fototermin vor dem Schloss eröffnete Farbenbruder Christian Baab (B! Ascania Köln) mit seinem Vortrag den inhaltlich spannenden Teil der Tagung. Sein Vortrag ging vor allem auf Social Media und den Umgang als Burschenschaft mit der Presse ein. Er erläuterte hierfür vor allem die Arbeitsweisen einer Redaktion und gab Hinweise zum Aufbereiten eigener Inhalte zu Pressezwecken und dem Schreiben von Pressemitteilungen. Er ermutigte insbesondere zum persönlichen Kontakt zur Lokalpresse, um eine Vertrauensbasis und Bekanntheit zu erlangen, wies aber auch darauf hin, dass insbesondere Interviews einer guten Vorbereitung bedürfen. Hier treffen in der Regel unerfahrene Interviewgeber auf Medienprofis, die mitunter bereits im Vorfeld wissen, welche Informationen sie ihrem gegenüber entlocken möchten. Er unterfütterte seine Ratschläge mit zahlreichen Beispielen aus seinem eigenen Arbeitsalltag. Nach einer Diskussionsrunde wurden die Verbandsbrüder in die Mittagspause entlassen. (mehr …)

Semesterbeginn mit Fahnehissen

Semesterfahne im SonnenaufgangAm Morgen des 10. Aprils 2017 versammelte sich die Aktivitas pünktlich zu Sonnenaufgang vor unserem schönen Haus, um das Sommersemester einzuläuten. Unter klang des Farbenliedes wurde unsere Fahne gehisst und man traf sich im Anschluss noch zu einem gemütlichen Weißwurstfrühstück, bevor es an der Zeit war zu den ersten Vorlesungen aufzubrechen.

Das Semesterprogramm zum Sommersemester 2017 ist da!

Liebe Freunde der Ghibellinia,

es ist soweit, das neue Semesterprogramm ist fertig! Gemeinsam freuen wir uns auf ein spannendes und ereignisreiches Sommersemester 2017. Neben unserem 155. Stiftungsfest haben wir auch einige weitere spannende Veranstaltungen im Programm. An dieser Stelle sei vor allem auf die schon bald stattfindende Kreuzkneipe mit unserem Freundschaftsbund, der Braunschweiger B! Alemannia hingewiesen. Der Höhepunkt der Veranstaltungen des Stuttgarter DC wird unsere Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 sein.

Das Semesterprogramm steht wie immer auf der Homepage als ics (zum herunterladen und abonnieren) und als PDF zum herunterladen zur Verfügung. Außerdem sind alle Termine des Semesters unter Veranstaltungen auf unserer Homepage zu finden.

Diplom ade – Nachruf auf ein Gütesiegel

DiplomhutEr war ein Synonym für das „Made in Germany“, er stand für die Qualität deutscher Ingenieurskunst seit 1899 und ist dafür immer noch in aller Welt bekannt: Der Diplom-Ingenieur. Doch damit ist nun Schluss. Mit dem heutigen 31. März 2017 endet eine lange Tradition auch an der Universität Stuttgart.

Im Zuge des Bologna-Prozesses, der die Studiengänge etlicher europäischer Staaten zu vereinheitlichen suchte, wurde bereits seit Ende der 2000er Jahre das zweigliedrige Bachelor- und Mastersystem etabliert. Das Ziel war eine Qualitätssicherung im Hochschulbereich und eine auf Beschäftigungsfähigkeit – oder Neusprech: „Employability“ – ausgerichtete Ausbildung der Studentenschaft. Doch gab es da in der Vergangenheit in der Bundesrepublik denn solch gravierenden Nachholbedarf? Die Kritik an der Einführung des Bachelors, der einst als „erster berufsqualifizierender Abschluss“ angepriesen wurde, beruft sich auf die Abkehr vom Humboldtschen Prinzip der allgemeinen Menschenbildung durch Wissenschaft. Dieter Lenzen schrieb dazu in einem Zeit-Artikel: „Mit der Bologna-Reform ist es wie mit dem Euro: Ob gewollt oder nicht, wir werden uns mit ihren Konsequenzen auseinandersetzen müssen. Im Falle von Bologna mit den Nebenfolgen eines Neuanfangs, der das kontinentale, in seinen Grundlinien fast tausendjährige Konzept der Universität einem atlantischen Verständnis von higher education geopfert hat.“ (mehr …)

Burschenschaftlicher Abend: „Die Schlacht um Verdun“

Am 2. Februar fand wieder einmal ein Burschenschaftlicher Abend auf unserem Haus statt. Das Thema des Abends war dieses Mal der Vortrag unseres Alten Herrn Hubert Grosser über die Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg. Das Thema lag nahe, da unser Bundesbruder schon im Kindesalter viele Sommer dort mit seiner Familie verbracht hatte, wo sein Großvater zu Kriegszeiten noch stationiert war.

Hubert Grosser begann mit einer Einführung, in der er erstmals die Tragweite der Schlacht um Verdun aufführte, bei der es in nur neun Monaten über 340.000 Opfer auf beiden Seiten gab, womit sie eine der grausamsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges war. Dann rollte er die ganze Geschichte von vorne auf mit dem Beginn des ersten Weltkrieges. Er erzählte vom Schlieffen-Plan, welcher das Ziel hatte, Verdun mittels Truppen aus dem Norden in die Zange zu nehmen. Auch berichtete er über die fünftägige Belagerung von Fort Douaumont, welches vorher noch als uneinnehmbar galt. Und von der Brandkastastrophe, in der durch ein in Brand geratenes Handgranatenlager etwa 1000 deutsche Soldaten den Tod fanden.

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Kreuzkneipe bei der Braunschweiger Alemannia

Am zweiten Januarwochenende machten sich mehrere Mitglieder unserer Aktivitas und der Altherrenschaft auf den Weg nach Braunschweig, um dort mit unseren Bundesbrüdern der Braunschweiger Burschenschaft Alemannia im Rahmen einer Kreuzkneipe das 60-Jährige Jubiläum unseres Freundschaftsverhältnisses zu feiern.

Nach einer längeren Autofahrt kamen wir in Braunschweig wohlbehalten auf dem Alemannenhaus an und konnten dort sowohl unsere Bundesbrüder wie auch unsere Verbandsbrüder der Aachener Burschenschaft Alania begrüßen, die ebenfalls mit Teilen ihrer Aktivitas angereist waren. Mit gelöschtem Durst und hungrigen Mägen gingen wir in die Innenstadt, um uns vor der hoffentlich lange dauernden Kneipe noch einmal zu stärken.

Die Kneipe leitete der derzeitige Sprecher der Braunschweiger Alemannen, Christoph Walter, gemeinsam mit unserem Sprecher Simon Grosser. Weitere Gäste waren die Verbandsbrüder der Braunschweiger Burschenschaft Germania sowie die Waffenbrüder der Hannoverschen Burschenschaft Alt-Germania, die vor kurzer Zeit aus der Neuen Deutschen Burschenschaft austrat und nun ein möglicher Beitrittskandidat für unseren Dachverband ist.

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Der Burschenschafter: 1. Ausgabe der ADB-Verbandszeitschrift erschienen

DBurschenschafterEs ist soweit, die erste Ausgabe der neuen Verbandszeitschrift unseres jungen Dachverbands ist erschienen. Sie trägt den Namen "Der Burschenschafter" und wird künftig regelmäßig erscheinen, um über Neuigkeiten aus dem Verband und dem burschenschaftlichen Leben zu informieren. Das Design der Zeitschrift wurde unter Mitwirken unseres Bundes entwickelt. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der ersten Ausgabe, welche sich großteils mit der Berichterstattung zur ADB-Gründung befasst. Dies beinhaltet Zusammenfassungen der Reden, Veranstaltungsberichte und zahlreiche Bilder. Daneben wird im Burschenschafter auch von den burschenschaftlichen Aktivitäten der Mitgliedsbünde berichtet.

Die Zeitschrift liegt in gedruckter Form auf dem Haus aus und kann unter folgendem Link als ePaper gelesen werden:

http://allgemeine-burschenschaft.de/informationen/der-burschenschafter/

Wie bewältigt Stuttgart die Flüchtlingskrise?

Zum Burschenschaftlichen Abend mit ebendiesem Thema hatte die Ghibellinia als Vorsitzende des Deputierten Convents am 18. Januar Gari Pavkovic, den Leiter der Abteilung Integration der Stadt Stuttgart, als Redner gewinnen können. Der Festsaal des Ghibellinenhauses war gut gefüllt. Korporierte aller sechs Burschenschaften der Region Stuttgart, weitere Verbandsbrüder, sowie Waffen-, Farbenstudenten und Gäste fanden sich zu diesem aktuellen und interessanten Thema ein.

Im ersten Teil des Abends ging Pavkovic bei seinem Vortrag auf die Probleme und Aufgaben ein, die sich im Zuge der Flüchtlingswelle für die Stadt stellen. Es sei zunächst wichtig, den in Deutschland Schutz Suchenden gute Deutschkenntnisse zu vermitteln und Integrationsangebote zu unterbreiten. Dabei handele es sich bei der Netto-Zuwanderung in Stuttgart um knapp 10.000 Menschen. Es stehe im Vorhinein fest, dass nicht alle Zuwanderer auch in Deutschland bleiben können. Das betrifft unter anderem auch Studenten, die beispielsweise an der Universität Stuttgart ihren Abschluss machen und im Anschluss daran wieder in ihre Heimatländer gehen müssen. (mehr …)