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Von bedrohten Insekten und vergessenen Dichtern

Zu einem besonderen Stammtisch hatte unser Aktivensprecher am 8. August auf das Ghibellinenhaus eingeladen. Denn ein besonderer Gast war für diesen Dienstagabend angekündigt worden, namentlich Hartmut Deckert, Sohn unseres vor knapp 20 Jahren verstorbenen Alten Herrn Alfred „Affi” Deckert. Zu diesem Anlass lagen auf den Tischen die Kriegstagebücher unseres Bundesbruders Deckert aus.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person war es für Hartmut Deckert eine Herzensangelegenheit auf die Wichtigkeit unserer Insektenwelt hinzuweisen. Dem begeisterten Naturfreund, der nach eigener Bekundung und dem Urteil unseres Bundesbruders Hubert Grosser einen sehr großen und artenreichen Garten an seinem Haus in Kleinaspach sein Eigen nennt, ist das Verschwinden und der Rückzug diverser Insektenarten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nicht verborgen geblieben. Dies führt er auf den verstärkten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Agrarwirtschaft und der Monokultivierung der Saatfelder zurück. Deckerts Credo lautet daher, dass jede Privatperson für sich im Kleinen dieser Entwicklung entgegentreten solle, indem sie auf eine reichhaltige Auswahl an Pflanzen setzen möge. Auf die große Politik, die seiner Meinung nach die Tragweite des Insektensterbens nicht sieht und nur vage und unverbindliche Stellungnahmen dazu abgibt, möchte er sich nicht verlassen. In bestimmten Regionen der Erde müsse man bereits per Hand Früchte bestäuben, da die Insekten dort nicht mehr beheimatet seien. (mehr …)

Semesterabschlusskneipe

Fünf Alte Herren bewahrten die Aktiven am 21. Juli vor dem Anblick einer einsamen Semesterabschlusskneipe. Doch gemeinsam hielt das die Corona wieder einmal nicht von einem herrlichen, feucht-fröhlichen Verlauf des Offizes und Inoffizes ab. In seiner letzten Rede als Sprecher für dieses Semester erinnerte Bundesbruder Kratschmann II an die Höhepunkte des Semesters, dankte für die tolle Kreuzkneipe und den DC-Vorsitz und gratulierte den Füxen Wick und Weidinger zu ihren ansehnlich gefochtenen Bestimmungsmensuren. Nach einigen Canti wurden schließlich mit gleichzeitigem Dank an die gewesenen der Fechtwart und Sprecher des kommenden Semesters im Präsidium willkommen geheißen, wobei dem Schriftwart zu einem weiteren Semester der Amtsausübung beglückwünscht wurde. Das neue Präsidium beendete dann nach dem Singen der letzten Strophe das Offiz.

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Tabakkollegium wie beim Alten Fritz

Erstmals nach fünf Jahren fand am Mittwoch, dem 12. Juli, wieder ein Tabakkollegium von Herrn Klaus Hölters auf dem Ghibellinenhaus statt. Der Einladung waren neben einigen Waffenbrüdern der Burschenschaften Arminia und Ulmia und der Turnerschaft Altwürttemberg auch mehrere Bundesbrüder gefolgt.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch die Vorstellung der Person des Herrn Hölters einerseits und durch ein Sammelsurium an Utensilien und Unterlagen andererseits. Hölters schreibt für Tabakzeitschriften und geht schon seit vielen Jahren von Verbindungshaus zu Verbindungshaus, um alles rund ums Pfeiferauchen zu unterrichten. Dabei nutzte er anfangs das mittlerweile eingestellte Internetportal „Tradition mit Zukuft”. Seit kurzem hat er sein Angebot auch auf Zigarren ausgeweitet und in diesem Sommersemester überstieg die Zahl jener sogar die der Kollegien zu Pfeifentabak. Die Sammlung an Dingen, die bereits wohlplatziert auf dem Tisch auf seine Abnehmer warteten, bestanden aus Säuberungsdrähten, einigen Aktivkohlefiltern, einem Pfeifenbesteck und einem Pfeifenhalter, sowie zahlreichen Informationsunterlagen.

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Sportfest des Stuttgarter Deputierten Convents

Am 8. Juli fand das alljährliche Sportfest des Stuttgarter Deputierten Convents auf dem Sportgelände des Campus Vaihingen statt. Die Ausrichtung lag in diesem Jahr unter der Leitung von Bundesbruder Toepsch bei uns. Nachdem es die Teilnehmerzahl nicht erlaubte, wie üblich Bund gegen Bund zu spielen, wurden drei bunt gemischte Fußballmannschaften erstellt, die jeweils Vertreter aller Bünde beinhalteten. So fand bereits am Vormittag während des Fußballspiels ein reger Austausch zwischen den Verbindungen statt. Mit Anbruch des Nachmittags und steigenden Temperaturen machten sich einige Teilnehmer auf den Nachhauseweg. Die Verbliebenen verweilten bei guten Gesprächen noch etwas, bevor man geschlossen zum Grillen an den Allmandring umzog. Dort fanden wir Ghibellinen uns mit einigen Alemannen, Hilaren und Hohenheimern ein, um den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle nochmals Bundesbruder Toepsch für die Organisation eines durchaus gelungenen Tages.

Sommerfest auf der Hermann-Kiderlen-Hütte

Angenehmes Sommerwetter, schmackhaftes Grillfleisch, frisch gezapftes Pilsener – die Voraussetzungen für ein gemütliches Sommerfest der Ghibellinia auf ihrer Hermann- Kiderlen-Hütte in Traifelberg konnten kaum besser sein. Der Einladung seitens der Aktivitas auf die Schwäbische Alb kamen dann auch einige Alten Herren und Bundesschwestern nach und genossen den Sonntag im Kreise ihrer Bundesbrüder. Auch ein paar Mitglieder der Flugsportgruppe Klemm e.V., die im vergangenen Jahr im Rahmen eines Burschenschaftlichen Abends auf dem Ghibellinenhaus über das Vermächtnis unseres Bundesbruders Klemm berichteten, statteten der Hütte einen Besuch ab. In diesem Kreise oblag dann schließlich noch dem Sprecher Jonas Kratschmann eine gerne erfüllte Aufgabe: Er lobte unseren Fux Lucas Weidinger, der sich im Laufe der letzten beiden Semester über das gewöhnliche Maß hinaus in das Aktivenleben eingebracht und Engagement gezeigt hat. Als nur eines von vielen Beispielen sei hier die gelungene Damenrede am Stiftungsfest erwähnt. Als Anerkennung verlieh der Sprecher Fux Weidinger im Namen der Aktivitas eine Farbennadel, die fortan am Revers des Jacketts unseres jungen Bundesbruders angemessen zur Geltung kommt.

Podiumsdiskussion auf dem Ghibellinenhaus

Die Bundestagswahl 2017 steht im September an und daher diskutierten wir am 5. Juli mit den Stuttgarter Direktkandidaten im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf unserem Verbindungshaus. Hierzu waren Interessierte herzlich einladen. Bei der angeregten Diskussion waren folgende Vertreter Ihrer Partei anwesend:

Dr. Anna Christmann Bündnis 90/ Die Grünen Stuttgart II
Dr. Michael Jantzer SPD Stuttgart II
Dr. Stefan Kaufmann CDU Stuttgart I
Dr. Dirk Spaniel AFD Stuttgart I
Dipl.-Oec. Volker Weil FDP Stuttgart II

Die Moderation übernahm unser Bundesbruder Dr.-Ing. Rainer Nann. (mehr …)

Burschenschaftlicher Abend zur Entstehungsgeschichte der Burschenschaften

Zum ersten Burschenschaftlichen Abend des Stuttgarter Deputierten Convents im Sommersemester hatte unsere Ghibellinia zum Thema „Technische und Universitätsburschenschaften im Kaiserreich – Anatomie eines schwierigen Verhältnisses“ den Waffenbruder Franz Egon Rode (Burschenschaft Allemannia Heidelberg) gewinnen können. Waffenbruder Rode promoviert derzeit an der historischen Fakultät der Universität Stuttgart bei Prof. Dr. Pyta, der in der Vergangenheit bereits über Bismarck und das Kaiserreich auf unserem Haus gesprochen hat.

Rode hatte seinen Vortrag in drei Teile untergliedert, die die chronologische Abfolge der Entwicklung der Burschenschaften von ihrer Entstehung über die Zeit vor der Reichsgründung 1871 bis hin zur frühen Nachkriegszeit nach dem Ersten Weltkrieg aufzeigte. Zu Beginn ging der Referent auf die unterschiedliche Entstehungsgeschichte der Burschenschaften ein. Im Gegensatz zu den akademischen Universitätsburschenschaften entstanden die Burschenschaften an den ehemals Technischen Hochschulen – wie auch am 1829 gegründeten Polytechnikum Stuttgart – erst im Zuge der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Für die Aufnahme eines Studenten an einer Technischen Hochschule war das Abitur seinerzeit nicht zwingend erforderlich. Die Aufnahmekriterien der technischen Burschenschaften hinsichtlich schulischer Vorbildungen orientierten sich entsprechend daran.

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155. Stiftungsfest

Anlässlich des halbrunden Stiftungsfests hatte die Aktivitas der Ghibellinia am 19. Mai 2017 einen Festkommersabend vorbereitet. Der große Kneipsaal in der Birkenwaldstraße 40 war mit etwa 60 Bundesbrüdern und Gästen gut gefüllt. Neben unserem Ghibellinenpräsidium chargierten auch unsere zukünftigen Freundschaftsbrüder der Burschenschaft Alania Aachen.

Als Festredner formulierte der Bundesbruder Jörg Scheufele, der eigens für den Festabend aus Frankreich angereist war, seinen Traum eines politisch und wirtschaftlich starken Europas. In Anlehnung an die berühmte Rede von Martin Luther King bestärkte er insbesondere die jungen Bundesbrüder sich aktiv an der gesellschaftspolitischen Gestaltung eines geeinten Europas zu beteiligen. Die Zukunft liege in den eigenen Händen und die momentan so schwierigen Zeiten erfordern ein entsprechendes Engagement. Die Festrede wurde mit Applaus bedacht und sorgte am Abend noch für angeregte und teils kontroverse Diskussionen.

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1. Mai – Wanderung auf den Hohenstaufen

Voller Tatendrang bestiegen wir zum 1. Mai, dem Gründungstag unserer Gemeinschaft, die Höhen des Hohenstaufens nahe Göppingen. Am 1. Mai 1862 gründeten hier, auf den Burgruinen der Staufer, die ersten drei Ghibellinen unseren Lebensbund. Bei durchwachsenen Wetterbedingungen traten wir in den Morgenstunden die Wanderung vom Bahnhof Göppingen aus an. Unterwegs stärkten wir uns nochmals am Bergfuße, bevor wir den spärlich befestigten Weg an die Spitze antraten.

Am Gipfelkreuz angekommen hielt unser Fuxmajor eine Rede über unser Auftreten und unsere Arbeit als Burschenschaft, und wie wir dadurch von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Anschließend rief dieser nochmals dazu auf, an den Werten festzuhalten, die einen Burschenschafter ausmachen. Abgerundet wurde unsere Wanderung von einem Mittagessen in der Gaststätte auf dem Hohenstaufen.