154. Stiftungsfest und Maispuz

Im Rahmen des 154. Stiftungsfests konnten wir unsere Bundesbrüder, Freunde und Familien, über mehrere Tage hinweg mit einem einzigartigen Programm begeistern. Dabei sprachen insbesondere die hohen Teilnehmer- und Besucherzahlen zu allen angekündigten Veranstaltungen für die immense Vorfreude auf dieses Ereignis und dies sowohl bei unseren Gästen als auch innerhalb der Ghibellinia selbst.

Zudem erfreuten wir uns der Anwesenheit einiger Bundesbrüder der Braunschweiger Burschenschaft Alemannia, mit welcher wir seit nunmehr über 60 Jahren ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Da wir das Wochenende traditionsgemäß mit unserer Stiftungsfestkneipe einläuten, konnten wir im diesen Jahr wieder einen besonderen Festredner bei uns begrüßen. Konkret referierte Historiker und Honorarprofessor am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen, Herr Prof. Dr. Reinhold Weber über das Thema „ Warum die Uhren in Baden-Württemberg anders ticken“ und ging dabei maßgeblich auf die Entwicklung der Parteienlandschaft ein. Herr Weber ist zugleich für Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zuständig. Des Weiteren ist zudem besonders die Anwesenheit von Vertretern verschiedenster Verbindungen, beispielweise jene unserer Waffenbrüder einer sehr verehrlichten Stuttgarter Burschenschaft Ulmia, hervorzuheben. Am darauf folgenden Tag wurde der Familienabend im feierlichen Stil und ebenfalls sehr gut besucht erfolgreich abgehalten. Dieser wurde musikalisch von dem Duo um Frau Alicja Oktabska begleitet, welche zuvor bereits mit Ihrer Solo-Darbietung begeistern konnte. Kulinarisch konnten wir wieder mit einem besonderen Catering die anspruchsvollen Gaumen unser Gäste erfreuen. Auch die im Laufe des Abends eloquent vorgetragene Damenrede (inklusive anschließendem Rosengeschenk) fand großen Zuspruch unter den Anwesenden. Letztendlich wurde noch bis spät in die Nacht und in lockerer Atmosphäre gefeiert.  Dem Familienabend gingen am Samstagmorgen allerdings noch etliche  Convente voraus, die nicht nur über die Aufnahme einiger Philister in die Altherrenschaft sondern auch maßgeblich richtungsweisende Fragestellungen thematisierten. Mit dem Maispuz auf den Hohenstaufen sollte das Wochenende einen weiteren kleinen Höhepunkt erhalten. Dabei begann der erste Teil der Wanderung in den frühen Morgenstunden vom Bahnhof in Göppingen zum Landgasthaus Rössle im kleinen Ortsteil Lerchenberg. Gut gestärkt traten wir den Anstieg auf den Hohenstaufen an. Dort angekommen hielt der Fuxmajor seine Rede und unser Farbenlied wurde gesungen. Abschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in der Berggaststätte „Himmel und Erde“. Für das rundum gelungene Stiftungsfestwochenende gebührt dabei allen beteiligten Helfern und Unterstützern besonderer Dank für ihr Mitwirken.