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Wir haben ein paar Bilder vom vergangenen Stiftungsfest zusammengestellt und möchten euch diese hiermit zugänglich machen. Es war wieder einmal ein sehr schönes und gut besuchtes Fest. Wir bedanken uns bei allen, die durch ihren Besuch oder ihre Hilfe zum Erfolg unseres Stiftungsfests beigetragen haben.

156. Stiftungsfestkneipe

 

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Wie bereits unsere Gründer vor 156 Jahren bestiegen wir am 1. Mai den Berg Hohenstaufen. In  den frühen Morgenstunden trafen wir uns in Göppingen, um von ebendort den Berg zu  erklimmen. Mit etwa zwei Dutzend Freunden und Bundesbrüdern konnten wir das sonnige Wetter und das Beisammensein genießen. Oben auf dem Hohenstaufen angekommen, hielt unser Fuxmajor eine Rede über unser 156-jähriges Bestehen sowie über unser Freundschafts- und Lebensbundprinzip. Er ging hierbei auf die Rechten und Pflichten von jedem Bundesbruder ein und zeigte auf, welche Vorteile sich durch das Engagement für jeden Einzelnen bieten. Im Anschluss an die Rede ließen wir die Wanderung im Bergrestaurant ausklingen.

Am 26. April lud der Stuttgarter Deputierten Convent zu seinem ersten Burschenschaftlichen Abend (DCBA) im Sommersemester 2018 auf das Haus der Burschenschaft Hilaritas ein. Referent des Abends war Prof. Dr. Ulrich Goll, Abgeordneter des baden-württembergischen Landtags für die FDP. Das Thema seines Vortrags lautete "gibt es einen Zeitgeist?". Diese Frage beantwortete er direkt im ersten Satz seiner Rede. Natürlich gibt es einen Zeitgeist, dieser habe sich aber in den letzen 70 Jahren stark gewandelt. So habe man in der unmittelbaren Nachkriegszeit Risiken und Wagnisse eingehen müssen, um die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung zu bekommen. Mit dem daraus folgenden Wohlstand kamen dann die Verlustängste und die von Prof. Dr. Goll als unvernünftig bezeichnete Vorsicht. Man schaffte Bürokratie um sich abzusichern, engte sich damit aber auch ein. Als Beispiel sprach er einen Vorfall an einem Gymnasium an, an dem ein misslungenes Chemieexperiment eine Evakuierung und einen Feuerwehr-Großeinsatz auslöste, wenn ein Stoßlüften des Chemiesaales wohl vollkommen ausgereicht hätte. Man ging also lieber auf Nummer Sicher als den Vorfall pragmatisch zu behandeln. Von dort stellte Prof. Dr. Goll schnell den Bezug zu parteinahen Themen wie dem Bürokratieabbau her. Im Anschluss an den gelungenen Vortrag stand der Referent noch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung und die Gastgeber luden zu einem Imbiss und kühlen Getränken ein

Auch dieses Semester gab es wieder ein Arbeitslager auf der Hütte. Vom 20. bis zum 22. April fanden sich viele Aktive und ein paar Alte Herren auf unserer Hermann-Kiderlin-Hütte ein.Nach der Anreise am Freitag wurde in mühevoller Arbeit das Vorzelt aufgebaut, doch als das getan war ging es auch schon an den gemütlichen Teil des Abends. Bei gegrillten Forellen und dem ein oder anderen Bier wurde der Abend unter dem Vorzelt, in den etwas früheren Morgenstunden dann auch im Altherrenzimmer, genossen. Zu den Höhepunkten gehörte natürlich auch die Verbrennung eines liegen gelassenen Weihnachtsbaumes!

Am Samstag wurde nach dem Frühstück dann gleich wieder von allen Angepackt. Die Hauptaufgaben dieses Jahr waren Die Umschichtung und Spaltung des Holzes im Schuppen sowie das Streichen des Zaunes, dass dieses Jahr, im Gegensatz zu den letzten Jahren, nicht verschoben werden konnte. Parallel zu den Hauptaufgaben wurde natürlich auch der Pool auf seine Funktionsfähigkeit überprüft und ausführlich getestet, aber erst nachdem die Grünflächen neben und vor dem Vorzelt in Schuss gebracht worden.

Am Sonntag morgen wurde dann nach einem gemeinsamen Frühstück alles wieder aufgeräumt, sodass die müden, fast gar überarbeiteten Aktiven nach einem produktiven und angenehmen Wochenende auf der Hütte wieder aufs Haus fahren konnten.

Zu Beginn des Sommersemesters 2018 trafen wir uns wie gewohnt zu unserer Semesterantrittskneipe auf dem Ghibellinenhaus. Bei guten Gesprächen und frohem Gesang konnten Freundschaften gepflegt und die Aktivitas kennen gelernt werden. Außerdem durften wir unseren Farbenbruder aus Chile begrüßen, der die kommenden zwei Semester auf unserem Haus wohnen wird. In seiner Rede ging unser Sprecher auf die turbulente Zeit seit der Gründung der Ghibellinia ein in der sich vieles auf der Welt verändert hat. Als zentraler Mittelpunkt und konstante diente dabei immer der Lebensbund, der sich durch die Menschen, die ihn mit Leben füllen auszeichnet. Die Ghibellinia hat alle Aufs und Abs der Geschichte überstanden, was sie den Bundesbrüdern zu verdanken hat. Auch unser Altherrensprecher nahm die Worte auf und unterstrich den Zusammenhalt und die Freundschaft wie sie nur durch einen starken Bund wie unseren entstehen kann. Der Abend verklang mit dem letzten Cantus zu später Stunde.

Wie in den vergangenen Jahren üblich so richteten die aktiven Ghibellinen auch in diesem Semester wieder ein Billardturnier in der Kurt-Kress-Stube des Hauses in der Birkenwaldstraße 40 aus. Mit Bundesbruder Mades konnte sich trotz mäßiger Leistungen einmal mehr ein erfahrener Spieler durchsetzen und den begehrten Pokal am Ende in die Höhe strecken.

Mit Prof. Dr. Hans-Christian Reuss von der Universität Stuttgart konnte die Ghibellinia zum zweiten BA des Wintersemesters einen hervorragenden Redner gewinnen. Am 18. Januar referierte Reuss über die Herausforderungen des Automobilbaus und der Antriebstechnik im 21. Jahrhundert und gab Einblicke in die aktuellen Entwicklungen. Der kurzweilige Vortrag war zudem gespickt mit medialen Einspielern, die beispielsweise auf Themengebiete wie Vernetzung und Automatisierung eingingen. In Vertretung des Sprechers bedankte sich Bundesbruder Weidinger für den Vortrag und die Bereitschaft Reuss' in einer Fragerunde auf wissbegierige Zuhörer einzugehen.

Am 6. Januar begaben sich einige interessierte Ghibellinen und Gäste auf die berühmt-berüchtigte Baustelle des Milliardenprojekts Stuttgart 21. Der Tag der offenen Baustelle bot dafür den passenden Anlass. Nachdem zu Beginn des Projektes vor knapp 10 Jahren die Öffentlichkeitsarbeit in der Kritik stand, kann man den Bauherren heute eine gute Informationspolitik bescheinigen. Die Baustelle - gleich einem großen Freilichtmuseum - bot den Ghibellinen neue Facheinblicke bezüglich des Großprojekts S21.

Auf welche Herausforderungen müssen sich deutsche Unternehmen im Zuge der Digitalisierung einstellen? Wo liegen die Schwachpunkte unserer Industrie im internationalen Vergleich? Welche Rolle spielen sogenannte Kryptowährungen wie  Bitcoin in diesem Zusammenhang? Diese und weitere Fragen warf am 22. November Claus-Peter Praeg, Themenbeauftragter für Finanzdienstleistungen beim Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, bei einem Burschenschaftlichen Abend auf dem Haus unserer Ghibellinia auf. Etliche Bundesbrüder sowie interessierte Gäste waren daher zu dem Vortragsabend gekommen. Praeg teilte seine Ausführungen in zwei Bereiche: Im ersten Teil ging er generell  auf die Digitalisierung der Gesellschaft ein. Teil zwei sollte sich anschließend mit der Thematik der Kryptowährungen beschäftigen. Ob Social Media, Industrie 4.0 oder Internet of Things – der digitale Aufbruch der vergangenen Jahre und Jahrzehnte bringt für unsere Gesellschaft neben immer neuen englischen Fachausdrücken auch immer wieder revolutionäre Technologien hervor, die Teil unseres alltäglichen Lebens werden. Was verstehen wir aber eigentlich unter Digitalisierung? Praeg erläuterte die geschichtliche Abfolge von den ersten digitalen Automatisierungsprozessen in den 50er und 60er Jahren über die Etablierung des Internets in den 90ern bis hin zum intelligenten Haus und dem autonomen Reisen, den Themen aktueller wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Debatten der Gegenwart.

 

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Ob bei Versäumnissen von Fristen, beim Zuspätkommen zu Veranstaltungen oder bei unentschuldigtem Fehlen: Der Fechtwart als Hüter der Knobelkasse muss im Laufe des Jahres einige Beireitungen an die säumigen Bundesbrüder aussprechen. In den vergangenen Jahren hat sich dabei die Tradition ergeben, dass die gesammelten Strafen am Ende des Jahres beim Weihnachtsessen der Aktivitas zum Wohle aller Aktiven wieder ausgegeben werden. Für das diesjährige Festmahl hatten sich auf dem Convent der Fuxmajor und der Fux Christopher bereit erklärt, ein Menü aufzustellen und zu kochen.

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