Erfahrung

Mit Prof. Dr. Hans-Christian Reuss von der Universität Stuttgart konnte die Ghibellinia zum zweiten BA des Wintersemesters einen hervorragenden Redner gewinnen. Am 18. Januar referierte Reuss über die Herausforderungen des Automobilbaus und der Antriebstechnik im 21. Jahrhundert und gab Einblicke in die aktuellen Entwicklungen. Der kurzweilige Vortrag war zudem gespickt mit medialen Einspielern, die beispielsweise auf Themengebiete wie Vernetzung und Automatisierung eingingen. In Vertretung des Sprechers bedankte sich Bundesbruder Weidinger für den Vortrag und die Bereitschaft Reuss' in einer Fragerunde auf wissbegierige Zuhörer einzugehen.

Am 6. Januar begaben sich einige interessierte Ghibellinen und Gäste auf die berühmt-berüchtigte Baustelle des Milliardenprojekts Stuttgart 21. Der Tag der offenen Baustelle bot dafür den passenden Anlass. Nachdem zu Beginn des Projektes vor knapp 10 Jahren die Öffentlichkeitsarbeit in der Kritik stand, kann man den Bauherren heute eine gute Informationspolitik bescheinigen. Die Baustelle - gleich einem großen Freilichtmuseum - bot den Ghibellinen neue Facheinblicke bezüglich des Großprojekts S21.

Über 400 Flugzeugentwürfe tragen das legendäre „HE“ im Namen, über 500 Flugzeugentwürfe gehen auf ihn zurück: heute vor 130 Jahren, am 24. Januar 1888 wurde unser Alter Herr Ernst Heinkel in Grunbach im Remstal geboren. Er studierte Maschinenbau an der TH Stuttgart und trat in dieser Zeit der Burschenschaft Ghibellinia bei. Doch schon bald begannen sich Bundesbrüder große Sorgen um die Trinkfestigkeit des Bundesbruders mit dem Kneipnamen „Fläschle“ zu machen. Er verwendete zusehends mehr Zeit auf den Bau seines selbst konstruierten Doppeldeckers, mit dem er am 9. Juli 1911 seine ersten Flugversuche auf dem Cannstatter Wasen unternahm.  Nur wenige Tage später stürzte der damals 23-jährige Ernst Heinkel ab und wurde dabei schwer verletzt. Obwohl er sich nie wieder selbst an das Steuer eines Flugzeugs setzte, ließ ihn der Flugzeugbau nicht mehr los. Noch im selben Jahr begann er als Flugzeug-Konstrukteur bei der Luftverkehrs-Gesellschaft Johannisthal in Berlin zu arbeiten. Zwischen 1914 und 1918 war er Direktor der hansa-Brandenburgischen Flugzeugwerke in Brandenburg. Im Jahr 1922 gründete er schließlich seine eigene Firma, die Ernst Heinkel Flugzeugwerke.  ... weiterlesen

Auf welche Herausforderungen müssen sich deutsche Unternehmen im Zuge der Digitalisierung einstellen? Wo liegen die Schwachpunkte unserer Industrie im internationalen Vergleich? Welche Rolle spielen sogenannte Kryptowährungen wie  Bitcoin in diesem Zusammenhang? Diese und weitere Fragen warf am 22. November Claus-Peter Praeg, Themenbeauftragter für Finanzdienstleistungen beim Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, bei einem Burschenschaftlichen Abend auf dem Haus unserer Ghibellinia auf. Etliche Bundesbrüder sowie interessierte Gäste waren daher zu dem Vortragsabend gekommen. Praeg teilte seine Ausführungen in zwei Bereiche: Im ersten Teil ging er generell  auf die Digitalisierung der Gesellschaft ein. Teil zwei sollte sich anschließend mit der Thematik der Kryptowährungen beschäftigen. Ob Social Media, Industrie 4.0 oder Internet of Things – der digitale Aufbruch der vergangenen Jahre und Jahrzehnte bringt für unsere Gesellschaft neben immer neuen englischen Fachausdrücken auch immer wieder revolutionäre Technologien hervor, die Teil unseres alltäglichen Lebens werden. Was verstehen wir aber eigentlich unter Digitalisierung? Praeg erläuterte die geschichtliche Abfolge von den ersten digitalen Automatisierungsprozessen in den 50er und 60er Jahren über die Etablierung des Internets in den 90ern bis hin zum intelligenten Haus und dem autonomen Reisen, den Themen aktueller wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Debatten der Gegenwart.

 

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Am vergangenen Wochenende fand in Saarbrücken die erste Verbandstagung der im vergangenen Jahr gegründeten Allgemeinen Deutschen Burschenschaft statt. Die Vorsitzende griff hierfür das Thema vom Symposium "Deutschland 2030" auf und gestaltete damit ein spannendes Wochenende mit Vorträgen und Workshops.

Eröffnung der Verbandstagung

Verbandsbruder Sambale eröffnete den Begrüßungsabend mit einem kurzen Impulsvortrag unter dem Titel "Von Sokrates bis 2030". Er gab darin einen Überblick über Demokratieverständnis und Grundlagen für eine funktionierende und lebendige demokratische Gesellschaft. Im Anschluss daran verbrachten die Verbandsbrüder noch einen geselligen Abend im sogenannten Casino, bevor der Rest der Veranstaltung auf das nahe gelegene Haus der Saarbrücker B! Germania verlegt wurde.

Vortrag von Farbenbruder Christian Baab

Der Hauptteil der Verbandstagung am Samstag teilte sich in einen Vortrag am Vormittag und Workshops zu verschiedenen Aspekten rund um das Leitthema. Nach einem kurzen Fototermin vor dem Schloss eröffnete Farbenbruder Christian Baab (B! Ascania Köln) mit seinem Vortrag den inhaltlich spannenden Teil der Tagung. Sein Vortrag ging vor allem auf Social Media und den Umgang als Burschenschaft mit der Presse ein. Er erläuterte hierfür vor allem die Arbeitsweisen einer Redaktion und gab Hinweise zum Aufbereiten eigener Inhalte zu Pressezwecken und dem Schreiben von Pressemitteilungen. Er ermutigte insbesondere zum persönlichen Kontakt zur Lokalpresse, um eine Vertrauensbasis und Bekanntheit zu erlangen, wies aber auch darauf hin, dass insbesondere Interviews einer guten Vorbereitung bedürfen. Hier treffen in der Regel unerfahrene Interviewgeber auf Medienprofis, die mitunter bereits im Vorfeld wissen, welche Informationen sie ihrem gegenüber entlocken möchten. Er unterfütterte seine Ratschläge mit zahlreichen Beispielen aus seinem eigenen Arbeitsalltag. Nach einer Diskussionsrunde wurden die Verbandsbrüder in die Mittagspause entlassen. ... weiterlesen

Es referierte zum Thema "Die Region Stuttgart im Wettbewerb der europäischen Metropolen - Perspektiven des Wirtschaftsstandorts" Dipl.-Ing. Thomas Bopp, freier Architekt und Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart. Als solcher konnte er uns einen detaillierten Einblick zur wirtschaftlichen Lage Stuttgarts geben, untermauert mit zahlreichen Fakten und veranschaulicht durch Vergleiche. Zum Beispiel konnte man auf diesem Wege erfahren, dass das BIP der Region Stuttgart höher als das von Ungarn ist und dass der hohe verbliebene Anteil der Fabriken eine Ursache dafür ist.

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Nach einer Unterbrechung von vier Semestern fand am 15. Juni wieder einmal das Turnier um den Billardpokal in der Kurt-Kress-Stube statt. Acht Bundesbrüder nahmen am Wettbewerb teil, der zunächst in zwei Vierergruppen ausgetragen wurde. Im Laufe des Abends gesellten sich auch einige Zaungäste zu den Teilnehmern. Für das leibliche Wohl sorgte der gut bestückte Grill auf der Terrasse. Der gelungene Abend fand in gemütlicher Runde einen geselligen Abschluss.

Bereits im vergangenen Semester durften wir einige Flieger der Flugsportgruppe Hanns Klemm e.V. bei uns auf dem Haus empfangen. Der Verein ist nach unserem Bundesbruder und bekannten Flugzeugbauer Hanns Klemm (1885-1961) benannt und restauriert alte Klemm-Flugzeuge oder baut sie zum Teil komplett neu auf. Im Rahmen des Burschenschaftlichen Abends im Wintersemester überreichten uns die Mitglieder des Vereins interessante Unterlagen zur Fliegergruppe, worüber wir uns sehr freuten. Zudem folgte vor einem halben Jahr eine Einladung der Flugsportgruppe in ihr Vereinsheim.

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Der DCBA in diesem Semester stand unter dem Motto der erneuerbaren Energien. Hierbei stand insbesondere die Wasserkraft im Fokus. Referent des Abends war Waffenbruder Dr. Ing. Stephan Heimerl einer sehr verehrlichten Burschenschaft Hilaritas. Waffenbruder Heimerl zeichnet sich insbesondere durch seine Profession als Sachverständiger für Wasserbau und Wasserkraftanlagen der Fichtner GmbH & Co KG aus. Dieser ist derzeit in leitender Funktion bei der Tochtergesellschaft  Fichtner Water & Transportation GmbH tätig. ... weiterlesen