Hüttenrallye

Wie in jedem Jahr, so auch in diesem trafen sich am Wochenende vom 20. bis zum 22. November wieder zahlreiche Ghibellinen, Alemannen und Aachener Alanen, um sich aufgeteilt in kleine Gruppen im gegenseitigen Wettkampf zu messen.

Zunächst erfolgten freitags die Anreise und die Einteilung der Gruppen. Nach dem Abendessen, einer nennen wir es einmal Variation des schwäbischen Wurstsalates, begannen die ersten Spiele, deren Fokus zum einen auf Wissen, zum anderen auf Geschicklichkeit und aber auch auf Selbstüberwindung lag. Nachdem so geklärt war, in welcher Reihenfolge die Gruppen am nächsten Morgen starten sollten, konnte der Abend noch bei dem ein oder anderen Bier ausklingen und die unendliche Debatte, welches Bier denn jetzt tatsächlich das bessere sei, nochmal fortgesetzt werden.

Nach einem reichhaltigen, aber wie gewohnt, etwas verspätetem Frühstück konnten sich die Gruppen dann am Samstagmorgen auf den Weg machen. Nach etwas Frühstück und dem ersten Bier des Tages bekamen wir das erste Rätsel und mussten anhand dessen Lösung entscheiden, wie der Weg für uns weiterging. Von da an führten uns viele Irrwege auf einem Rundkurs über die Schwäbische Alb, sodass wir gegen Abend, schon nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf der Hütte ankamen. Nach dem Abendessen präsentierte jede Gruppe, was sie so im Verlauf des Tages erlebt hatte und das Organisationsteam zog sich zurück, um auf „faire und transparente Weise“ einen Sieger zu ermitteln. Nachdem den betreffenden Bundesbrüdern mitgeteilt wurde, dass sie nächstes Jahr nicht mitlaufen dürfen, da sie ausrichten müssen, klang auch dieser Abend im Kreise der Bundesbrüder und anwesenden Gäste aus.

Sonntags wurde dann flugs die Hütte wieder auf Vordermann gebracht, getreu dem Motto, viele Hände, schnelles Ende. Nach dem obligatorischen Gruppenphoto verließen wir die mittlerweile schon mit fast 20 cm Schnee bedeckte Alb und freuen uns bereits auf die Neuauflage im nächsten Jahr, im Ohr noch den traditionellen Ausspruch jeder Gewinnergruppe unserer Hüttenrallye: „Nächstes Jahr, da könnt ihr euch schon mal ganz schön warm anziehen.“