Semesterabschlusskneipe

Fünf Alte Herren bewahrten die Aktiven am 21. Juli vor dem Anblick einer einsamen Semesterabschlusskneipe. Doch gemeinsam hielt das die Corona wieder einmal nicht von einem herrlichen, feucht-fröhlichen Verlauf des Offizes und Inoffizes ab. In seiner letzten Rede als Sprecher für dieses Semester erinnerte Bundesbruder Kratschmann II an die Höhepunkte des Semesters, dankte für die tolle Kreuzkneipe und den DC-Vorsitz und gratulierte den Füxen Wick und Weidinger zu ihren ansehnlich gefochtenen Bestimmungsmensuren. Nach einigen Canti wurden schließlich mit gleichzeitigem Dank an die gewesenen der Fechtwart und Sprecher des kommenden Semesters im Präsidium willkommen geheißen, wobei dem Schriftwart zu einem weiteren Semester der Amtsausübung beglückwünscht wurde. Das neue Präsidium beendete dann nach dem Singen der letzten Strophe das Offiz.

Die Gäste ließen es sich nicht nehmen von den schon bereitstehenden Saitenwürstchen mit selbst gemachtem Kartoffelsalat zu kosten und sich somit für das Inoffiz zu kräftigen. Hier fiel es dem Sprecher nicht weiter schwer, die relativ kleine Corona im Zaum zu halten. Durchaus unterhaltsam war die von der Fuxia dargebotene Mimik, ein Dialog zwischen zwei angeschwipsten Herren in einer Bar, welcher einigen Zeitsprüngen ausgesetzt war. Als die Uhr nach vielen weiteren heiter gesungenen Liedern den nächsten Tag verkündete, erloschen die Lichter und der Clausthaler Mitternachtsschrei erfüllte samt Steigerlied und Fakultätsstrophen die Nacht. Nicht lange danach verblieb der Kern noch für eine gesellige Hochkneipe und lies somit das Semester schlussendlich Ausklingen. Der Blick richtet sich nun bei allen Bundesbrüdern unmittelbar auf die bevorstehenden Prüfungen und langfristig auf das nächste Semester.