Weihnachtsessen der Aktivitas

Ob bei Versäumnissen von Fristen, beim Zuspätkommen zu Veranstaltungen oder bei unentschuldigtem Fehlen: Der Fechtwart als Hüter der Knobelkasse muss im Laufe des Jahres einige Beireitungen an die säumigen Bundesbrüder aussprechen. In den vergangenen Jahren hat sich dabei die Tradition ergeben, dass die gesammelten Strafen am Ende des Jahres beim Weihnachtsessen der Aktivitas zum Wohle aller Aktiven wieder ausgegeben werden. Für das diesjährige Festmahl hatten sich auf dem Convent der Fuxmajor und der Fux Christopher bereit erklärt, ein Menü aufzustellen und zu kochen.

Am 16. Dezember fanden sich schließlich abends 18 Bundesbrüder und Gäste in der kleinen Kneipe ein, um den kulinarischen Leckerbissen zu frönen. Als Vorspeise wurde eine cremige Topinambursuppe mit Gänseleberpastete und ohne Walnustopping gereicht. Den Hauptgang bildeten Gänsekeulen mit Rotkohl, handgemachten Spätzle und einem Früchte-Jus. Zum Nachtisch servierten die beiden Köche ein Himbeerdessert mit Spekulatius. Die Teilnehmer des Weihnachtsessens waren ob der lukullischen Köstlichkeiten und deren Zubereitung begeistert und lobten die Freiwilligen, die einen halben Tag in der Küche geschuftet hatten. Nach dem Essen begab man sich in den großen Saal, der mittels Beamer zu einem kleinen Kino umgebaut worden war. Es lief der Film „Die Feuerzangenbowle“ und ebendieses Getränk wurde auch zu gegebenem Anlass zubereitet, sodass ein rundum gelungener Abend seinen gemütlichen Abschluss fand.