Autoren-Archive: Johannes Kaestle

Am Wochenende vom 26.04.-28.04. fand auf dem Haus der B! Alemannia die 3. ADB-Verbandstagung statt. Als Tagungsthema wurde passend zum diesjährigen Jahrestag, "30 Jahre Mauerfall" gewählt.

Begrüßungsabend

Da die diesjährige Tagung bei uns in Stuttgart stattfand, haben wir die B! Burschenschaft Sigambria et Alemannia zu Siegen sowie unserer Freundschaftsbrüder aus Aachen auf unserem

Dr. Kretschmann spricht auf dem Begrüßungsabend.

Haus begrüßen dürfen. Die Ankunft hat reibungslos geklappt. Mit der Bahn ging es dann
rüber auf den anderen Hügel zum Haus der Alemannia. Dort eröffnete Dr. Carsten Kretschmann vom Historischen Institut der Uni Stuttgart mit dem Vortrag "Wie von einem anderen Stern " den Begrüßungsabend.
Dr. Kretschmann verglich dabei die Gesellschaft und die Kultur der DDR mit der der Bundesrepublik. Dabei führte er insbesondere die Anfänge und Gründung der DDR genauer aus.
Anschließend an den Vortrag ließ man den Abend gemütlich in unserem neu eingeweihten Weinkeller ausklingen.

Samstag

Nach einem ausgiebigen Frühstück, der Dank gilt hier insbesondere Bbr. Weidinger, ging es am Samstag morgen weiter auf dem Haus der B! Alemannia. Dort war auch ein Vertreter der Altherrenschaft unser AH Stumpp anwesend. Dann begann der Tag mit einem Vortrag von Prof. Dr. Paul Laufs "Die deutsche Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit - wem verdanken wir sie?". Prof. Dr. Paul Laufs (CDU) war ehemaliger Finanzminister zur Zeit der Wiedervereinigung. Er erklärte den Anwesenden die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte der Wiedervereinigung.

Verbandsbruder Hoffmann erzählt über seine Erlebnisse in der DDR.
Prof. Dr. Paul Laufs erklärt seine Sicht als Politiker zur damaligen Zeit.

 

 

 

 

 

 

Direkt im Anschluss fand der 2. Vortrag an diesem Tag statt. Verbandsbruder Hoffmann e.s.v. Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller Jena referierte in seiner Präsentation "Umbrüche und Veränderungen in der DDR - Erinnerungen eines Zeitzeugens" über seine persönlichen Eindrücke die er zur DDR Zeit als Lehrling gesammelt hatte.

Im Anschluss an den 2. Vortrag war die Mittagspause angesetzt in der sich für die kommenden Zeitzeugengespräche gestärkt werden konnte.

Bbr. Kaestle & Bbr. Weidinger unterhalten sich mit ihren Verbandsbrüdern.

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Am 10. April 2019 versammelten sich die stuttgarter Burschenschafter auf dem Haus der B! Hohenheimia, um einem Experten zum Thema Bienensterben Ihren Ohren zu leihen. Unser Referent war Dr. Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde. Er berichtete über das viel diskutierte Thema des Biensterbens und gab einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung in der Bekämpfung jenes Phänomens.

Zu Beginn erfuhren wir, dass der Begriff des "Bienensterbens" relativ breit ist, da es allein in Deutschland mehr als 500 Bienenarten gibt. Heute gilt die Biene, die Honigbiene in den von Imkern verwalteten Völkern um genau zu sein, als dritt wichtigstes Nutztier hinter Schwein und Rind in Deutschland, und hat damit sogar das Huhn hinter sich gelassen. Für die Landwirtschaft ist die Biene in ihrer Rolle als Blütenbestäuber unabdinglich. Vermutlich ist aus genau diesem Grund das Thema Bienensterben seit den Neunzigern ein großes Thema. "Wenn die Biene verschwindet, so reißt sie uns mit in den Tod" heißt es gerne. Zwar ist das völlig korrekt, dass unsere Landwirtschaft ohne das fleißige Fluginsekt nicht funktionieren kann, jedoch gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die Honigbiene bald von der Bildfläche verschwunden sein wird. Berichtete doch einst der Spiegel,  dass in Teilen Chinas die Ernte bereits von Menschen per Hand bestäubt wird, weil es keine Bienen mehr gäbe. Laut Dr. Rosenkranz sei diese Aussage ungefähr so vertrauenswürdig wie die Artikel von Claas Relotius.  Es gibt heute tatsächlich fast 50% mehr Nutzbienen auf der Welt als noch in den 60ern. In Südeuropa hat sich im gleichen Zeitraum die Zahl sogar verdoppelt.
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Am Abend von Samstag den 09.02 nach dem Mensurtag trafen sich die Ghibellinen und Alanen die schon den Vormittag zusammen verbracht hatten erneut auf unserem Haus ein, mit Verstärkung von Bundesbrüdern, Alanen und Ripuaren die es Vormittags nicht geschafft hatten.Nach den ersten paar Bier am Tresen eröffnete, in Vertretung für unseren Sprecher, Bbr Kalmbach die Kneipe. Nach einem feuchtfröhlichen Offiz mit viel Gesang, Bier und einem Semesterrückblick gab es wie immer in einer kurzen Pause einen Kneipimbiss, diesmal ein wunderbarer Schweinebraten. Anschließend begann das Inoffiz unter der Leitung unseres nächsten Sprecher, Lukas Valet. Als weiterer Höhepunkt des Abends kam dann die Verabschideung unseres Farbenbruders Volke der Burschenschaft Ripuaria, der ein Jahr bei uns gewohnt hatte. Anschließend verlief die Kneipe bei guter Stimmung bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Christopher Z!

Am 23. Januar diesen Jahres fand der zweite Burschenschaftliche Abend im Semester statt. Wir hatten Dr. Michael Blume eingeladen, den Beauftragen der Landesregierung zum Thema Antisemitismus in unserem Lande. Leider musste Dr. Blume absagen. Er schickte uns aber Herrn Jan Wysocki, Fachreferent Antisemitismus im Staatsministerium Baden-Württemberg. Herr Wysocki hielt einen sehr informativen und inhaltlich hervorragenden Vortrag. Er zeigte mit sehr viel anschaulichen Beispielen die geschichtliche Entwicklung dieses gesellschaftlichen und politischen Umstandes. Auch konnte er sehr anschaulich aufzeigen wie der Antisemitismus sich heute zeigt, wie er in den verschiedenen Ländern und auch bei uns in Deutschland die letzten Jahre sich entwickelt hat. Besonderes beeindruckend in den Ausführungen von Herrn Wysocki waren die Darstellungen was denn die Ursachen sind, und welche Reaktionen auf die Ausweitung des Antisemitismus sinnvoll und möglich sind. Den Zuhörern wurde schnell deutlich, dass es keine einfache Definition des Antisemitismus gibt, in all seinen differenzierten Ausprägungen. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung und der Beschäftigung stehen immer wieder Verschwörungstheorien. Herr Wysocki hat keine ausformulierten Vortrag gehalten. Er hat an Hand von 42 PowerPoint das Thema sehr anschaulich dargestellt. Die Redaktion des Telegramms bietet folgenden Service an: Bundesbrüder die den Vortrag per pdf mail bekommen wollen, senden bitte eine Anfrage an: info@Hubert-grosser.de. Der Vortrag wird Euch dann sofort zugemailt.

Am ersten Dezemberwochenende begannen auf dem Ghibellinenhaus die jährlichen Weihnachtsfeierlichkeiten. Zur Weihnachtskneipe am Freitagabend konnten wir wieder sehr viele Bundesbrüder und auch einige Gäste begrüßen. Der Festredner Dr. Jericke sprach zum Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“, das auch in der Corona auf regen Zuspruch traf und intensive Diskussionen hervorrief. Anschließend konnten wir die Bundesbrüder Johannes Beck und Daniel Maier als neue Füxe begrüßen und ihnen unser Band umlegen. Bundesbruder Roland Sterkel durfte zudem unseren Alten Herren Richard Hauk, Klaus Lindner und Frieder Wagner das 100-Semesterband überreichen. Des Weiteren präsentierte uns Bundesbruder Sterkel einen Prunksäbel in Ghibellinenfarben, der einst unserem Alten Herrn Hans Klemm gehörte und an uns von einem Couleurhändler veräußert wurde. Der Abend klang nach dem Inoffiz am Tresen aus, den einige Aktive noch bis in die frühen Morgenstunden unsicher machten. Am Samstagabend fand das Weihnachtsfamilienfest statt. Nach einem Klavierkonzert von Frau Oktabska wurde das Buffet eröffnet und die Gäste tauschten sich über Erlebnisse und geplante Ereignisse aus. Am darauffolgenden Wochenende fand das Weihnachtsessen der Aktivitas statt, in dessen Rahmen sich de Bundesbrüder bei einem mehrgängigen Menü und anschließender Feuerzangenbowle auf die kommenden Festtage einstimmten.

Lukas Valet Z!

Am 15.11.18 fand dieses Semsester unser erster BA zum Thema „Signals from Germany- Die USA und der Nationalsozialismus in den 30er/40er Jahren“ statt. Wie immer war die Veranstaltung gut besucht. Dr. Kilian Schulte von der Universität Heidelberg referierte unter diesem Titel über die Medienwirkung und –wahrnehmung des Nationalsozialismus in den USA. Sein Vortrag war gestützt von vielen Beispielen. Im Verlauf der Zeit merkte man dass am Anfang über den Nationalsozialismus noch viel gescherzt wurde und dass es nicht so schlimm wirkte. Dies zeigte sich in Zeitungsartikeln und Werbungen. Im Fortschritt des Nationalsozialismus änderte sich aber auch das Bild in den Medien. Aus der „Witzfigur“ wurde eine Bedrohung. In vielen Filmen wurde der Nationalsozialismus zum Antagonisten und auch in den Zeitungen wurde nur noch extrem negativ darüber berichtet. Dieser Trend setzte sich dann bis zum Kriegsende durch. Nach dem sehr interessanten Vortrag klang der Abend mit weiterführenden Gespräche bei guter Stimmung, Bier und Brezeln aus.

Wer sich mit dem Thema selbst noch beschäftigen will findet hier eine Liste der Medien- und Literaturbeispiele:

https://heibox.uni-heidelberg.de/f/828133cf1a/?dl=1

 

Christopher Z!