Autoren-Archive: Jonas

Ausgabe1_WS14_15Muss man alle Traditionen pflegen? Könnte als Fragestellung am Abend des 1. Advents stehen. Es ist ein schöner Brauch, und ein Stück Tradition in unserer Ghibellinia, dass wir die Adventszeit mit Kaffee, Kuchen und geselligen Gesprächen auf unserem Haus beginnen. Der Gaugraf Gau Hohenstaufen lädt dazu ein. Leider waren dieses Jahr nur zwei Alte Herren mit Ihren Bundesschwestern anwesend. weiterlesen...

„Irgendetwas ist schief gelaufen.“ Mit diesen Worten beginnt der Referent bei der Lesung aus seinem Tagebuch. Als Gast und Vortragender ist zum DCBA des Wintersemesters Michael Klonovsky geladen. Die anfänglich überzogene Verwendung von obszönen und vulgären Begriffen in der Lesung stößt nicht auf unsere Zustimmung, findet aber in der üppigen Corona an Zuspruch und sorgte für laut aufschreiendes Gelächter. Wohl sei zudem angemerkt, dass sich im Saal keine Dame befand.
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Sommerstimmung auf der Schwäbischen Alb – Sonnenverwöhnt wanderten wir auch diesen sommerlichen November mit unseren zahlreichen Gästen um unsere Hütte nahe dem Schloss Lichtenstein. Die Disziplinen der diesjährigen Hüttenrallye forderten nicht nur körperliches Talent sondern auch geistiges Können. weiterlesen...

 

IMG_2090Eine gefühlte Ewigkeit liegt unser letztes Semester zurück. Mit großer Sehnsucht wurde von uns Aktiven daher wieder die Ankneipe des Wintersemesters erwartet. Für die neuen Gäste auf unserem Haus eine gute Gelegenheit viele weitere Alte Herren kennen zu lernen. Auch der unerwartete Andrang weiterer Burschenschafter sorgte für einen kurzfristigen Anbau unserer Kneipe. Sodann die vielen Anwesenden Ihren Platz einnahmen, konnten Sie schon den lebhaften Klängen unseres Klaviers lauschen. ... weiterlesen 

Ohain USAF He 178 page61“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

Heute vor 75 Jahren startete das erste Düsenflugzeug der Welt - die "HE 178". 1922 gründete unser Alter Herr Ernst Heinkel (1888 - 1958) die "Ernst Heinkel Flugzeugwerke". Mit bis zu 50.000 Mitarbeitern entwickelte er mehr als 150 Flugzeuge und meldete über 1350 Patente an.
Bis heute wirkt seine Pionierarbeit in Form von Düsen-/Strahltriebwerken, die immer noch den Standard der zivilen Luftfahrt bilden, nach.

Heinkel trat im Wintersemester 1907/08 in unseren Lebensbund als Maschinenbaustudent ein., Doch nicht nur seine Flugzeuge brachten es zu großem Erfolg, denn ab 1953 produzierten die Ernst Heinkel Flugzeugwerke den Heinkel Tourist - einen Motorroller der über 160.000 Mal vom Band lief.

Wir danken unserem AH Ernst Heinkel für seinen Verdienst für die moderne Luftfahrt und werden sicher an seine vielen Errungenschaften denken, wenn wir das nächste Mal in einem Flugzeug sitzen

100 Jahre liegt nun der Beginn des Ersten Weltkrieges zurück. Für die Museen Grund genug eine Sonderausstellung anzubieten, dabei versucht jedes Museum mit seiner Ausstellung sich von anderen zu unterscheiden. Das Haus der Geschichte Baden Württemberg legt das Augenmerk auf die Sinne der Soldaten und der Bevölkerung.

Innerhalb einer sechzigminütigen Führung wurden uns besondere Exponate ausführlich erklärt sowie originale Video- und Tonaufzeichnungen vorgeführt. Den Krieg konnte man dabei am eigenen Leib in besonderen Hängekabinen erfahren. In der einen Kabine wurde einem die stetige Kälte im Stellungskrieg deutlich gemacht. Eine weitere Kabine gab wiederum den Gestank von Gas und Leichen wieder. Spezielle Tontechnik gab in der dritten Kabine das Gefechtsfeuer aus „Im Westen nichts Neues“ wieder. In der vierten Kabine wurde Zwieback gereicht. Dieser wurde ebenfalls an der Front verwendet, allerdings wurde bei der Herstellung auf Ei und Milch verzichtet. Keines der Ausstellungsstücke kann einem bewusst machen, wie grausam der Krieg für die Menschen an der Front und in der Heimat war.

Weitere besondere Ausstellungsstücke der Führung waren unter anderem die Prothesen für Verwundete, die Kochkiste, des Fahrrad mit Federreifen und die Arznei der Soldaten. Um die Ausstellung herum verläuft ein Zeitstrahl an dem jeder Tag vor, während und nach dem Krieg nachzuvollziehen ist. Noch heute werden jährlich mehrere Tonnen an Bomben, Granaten und Giftgasbehältern von der Zivilbevölkerung gefunden.

Um 20:00 Uhr begann der Vortrag von Arnulf Freiherr von Eyb MdL zum Thema: „Ein Abgeordneter des ländlichen Raumes berichtet über seine politische Arbeit im Landtag“. Herr von Eyb ist Abgeordneter im Stuttgarter Landtag für den Kreis Hohenlohe. Nach einem kleinen Rückblick auf sein Leben bevor er Abgeordneter wurde, erzählte er teils ausschweifend mit welchen Problemen er tagtäglich in seiner Region zu tun hat, parteiinterne Arbeit z.B. Mehrheitsfindung und nicht zuletzt auch von seiner Tätigkeit im Landtag. Auf Fragen aus dem Publikum reagierte er in bester Politiker-Manier ausweichend, ließ dabei jedoch oft durchblicken, dass ihm die politischen Probleme im Land bewusst sind, die politische Umsetzung sich jedoch meistens schwer gestaltet. Nicht zuletzt weil er die Bevölkerung repräsentiert und nicht eigenmächtig politische Entscheidungen fällen kann. So wurden aus den 45 angesetzten Minuten schnell fast zwei Stunden, die teilweise interessant und teilweise ein wenig langatmig waren.