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Am Mittwoch, den 13. Juni 2018, durften wir Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde vom Institut für interreligiöse Studien an der Universität Freiburg im Breisgau auf unserem Haus begrüßen. Zum Thema „Herausforderung Islam – Gefahr für Europa?“ konnte er ausführlich und unterhaltsam die historischen Hintergründe des Islam skizzieren. Die auftretenden Probleme seien vor allem Folgen der unterschiedlichen Auslegungen des Islam sowie der in einigen Gebieten der Welt starken Verzahnungen von Staat und Religion, die so von der ursprünglichen Schrift des Islam verschmäht waren. Nach seinem Vortrag stand Prof. Dr. Dr. Uhde den zahlreichen Bundesbrüdern, Bundesschwestern und Gästen Rede und Antwort bei kalten Speisen und Trank. Nach einigen Stunden ging ein aufschlussreicher und interessanter Abend im gemeinsamen Beisammensein zu Ende.

Der Geburtstag unseres Bundesbruders Wilhelm Haspel jährt sich am Sonntag, den 29. April 2018, zum 120. Mal. Aus diesem Grund wollen wir an seine Persönlichkeit, sein Wirken und sein bemerkenswertes Engagement erinnern.

Oktober 1945: Auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsbehörden wird der Ingenieur Dr. Wilhelm Haspel als Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG nach dreijähriger Amtszeit entlassen. Auf ihn wartet die Entnazifizierungskommission. Nachdem er als „unbelastet“ eingestuft wurde – Haspel war kein NSDAP-Mitglied gewesen und seine Frau ist Halbjüdin –, kann er seinen Posten als Daimler-Benz-Chef wieder aufnehmen. Ein großer Glücksfall für das Unternehmen. Denn bereits im Krieg hatte Haspel, die unübersehbar drohende Kriegsniederlage erkennend, den Konzern auf eine Fortführung der Produktion in der Nachkriegszeit vorbereitet. Für die anstehenden Friedenszeiten wurden so Metalle und Bleche in großen Mengen eingelagert. Zudem trieb der leitende Ingenieur noch kurz vor der Kapitulation etwa 250 Millionen Reichsmark an Außenständen ein. Dieses Geld diente schließlich der Trümmerbeseitigung und der Erneuerung des Maschinenparks. Außerdem hatte Haspel bereits im Frühjahr 1944 eine „Wirtschaftspolitische Abteilung“ ins Leben gerufen. Dieser Stab bestand zu großen Teilen aus von den Nationalsozialisten verfolgten leitenden Angestellten, die eine Art Schattenvorstand für die Nachkriegszeit bildeten. ... weiterlesen

Liebe Freunde der Ghibellinia,

es ist soweit, das neue Semesterprogramm im leicht überarbeiteten Design ist fertig und ist unterwegs in die Empfängerbriefkästen. Gemeinsam freuen wir uns auf ein spannendes und ereignisreiches Sommersemester 2018. Neben unserem 156. Stiftungsfest haben wir auch einige weitere spannende Veranstaltungen im Programm. An dieser Stelle sei insbesondere auf die Kreuzkneipe mit unserem Freundschaftsbund, der Aachener B! Alania hingewiesen.

Das Semesterprogramm steht wie immer auf der Homepage als ics (zum herunterladen und abonnieren) und als PDF zum herunterladen zur Verfügung. Außerdem sind alle Termine des Semesters unter Veranstaltungen auf unserer Homepage zu finden.

Wie jedes Jahr in der Adventszeit versammelten sich auch dieses Jahr am 8.  Dezember wieder zahlreiche Ghibellinen auf unserem Haus zur Weihnachtskneipe. Munter wurde auch an diesem Tag wieder gesungen und gelacht, es herrschte gute Stimmung und der ein oder andere hatte die Gelegenheit, sich auch mit Bundesbrüdern, die er länger nicht gesehen hatte, bei einem kühlen Bier zu unterhalten.

Programmlicher Höhepunkt des Abends war diesmal die Festrede unseres Gastes Harald Kirchner. Als politischer Redakteur des SWR Fernsehens war dieser bestens geeignet für das Thema der Rede: „Regieren am Bürger vorbei – wie bürgernah ist die Politik in Deutschland?“ Eindrucksvoll machte er auf die Unterschiede in Politik und auch dem politischen Interesse in der Bevölkerung zwischen heute und früher aufmerksam. Tatsache sei, dass der Großteil der Wählerschaft sich immer mehr von den aktuellen Geschehnissen in der Politik distanziere. ... weiterlesen

Willkommene Abwechslungen zum Studium boten Anfang des Semesters der Besuch der Bowlingarena in Feuerbach, unser Ausflug zur Kartbahn in Gärtringen und das Kleinfeldspiel in der Fellbacher Fußballhalle.  Das  Bowlingzentrum besuchten wir zu elft. Zum Kartrennen traten 13 Bundesbrüder und Gäste an und mit acht Hausbewohnern und Aktiven konnten wir uns 60 Minuten lang auf das Runde und das Eckige konzentrieren. Veranstaltungen wie diese bieten eine gute Gelegenheit, sich auch über das häusliche Zusammenwohnen hinaus besser kennen zu lernen und den Zusammenhalt zu festigen. Die Aktiven möchten sich auch bei der Altherrenschaft herzlich bedanken, die hier und da einen finanziellen Zuschuss beisteuerte.

In diesem Semester trafen wir uns nicht wie am gewohnten Freitag, sondern alle samstags am 21. Oktober auf unserem schönen Ghibellinienhaus, um den Semesterbeginn gebührend zu feiern. Neben den Burschen und Alten Herren waren vor allem auch viele unserer neuen Hausgäste, in unseren kleinen Kneipe vertreten. Der erste Höhepunkt des Offizes war sicherlich die Antrittsrede unseres neuen Sprechers Vincent Krein Z!. Er machte uns das kommende Semester schmackhaft und ging vor allem auf das Thema Bitcoins ein, dem wir später im Semester auch noch einen Burschenschaftlichen Abend widmen wollen. Den zweiten Höhepunkt bildete die Übergabe des Fuxenbandes an unseren jüngsten Aktiven Jonathan, den wir bereits am ersten Convent aufgenommen hatten. Auch unser Altherrenvorsitzender Bundesbruder Sterkel Z! ließ es sich nicht nehmen, den neuen Fux und auch die Hausbewohner zu begrüßen. Im Anschluss an das Offiz konnte wieder ein vorzügliches Kneipessen genossen werden, ehe Bundesbruder Mades Z! im Inoffiz die Zügel in der Hand hielt. Zu später Stunde beschlossen wir, dass eine Hochkneipe genau das Richtige sei, um den Abend schön ausklingen zu lassen.

Rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn präsentieren wir das neue Semesterprogramm für das anstehende Wintersemester 2017/18. Nachdem das Ergebnis der Bundestagswahl noch ganz frisch ist und die Koalitionsverhandlungen erst beginnen, starten auch wir gleich politisch ins Semester: Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Verkehr und Infrastruktur Jochen Haußmann hält im Rahmen des 1. DCBAs einen Vortrag zum Thema "Mit Verboten zurück ins Mittelalter? Eine soziale Marktwirtschaft braucht eine innovative Verkehrspolitik". Er wählt damit eines der aktuellen Stuttgarter Kernthemen und legt dieses aus Sicht der Opposition im Landtag dar.

Um den Schwung und die Motivation der ersten Vorlesungswoche mitzunehmen, warten am ersten Wochenende der Vorlesungszeit gleich zwei Kneipen auf uns: die Einheitskneipe des Stuttgarter DC (auf dem Haus der B! Hilaritas) und unsere eigene Semesterantrittskneipe am Tag darauf. Wir freuen uns darauf, zu beiden Veranstaltungen zahlreiche Bundesbrüder und Gäste willkommen heißen zu dürfen.

Weiterhin erwarten uns dieses Semester noch zahlreiche Vorträge, unter anderem zu den Themen "Bitcoin - das Geld der Zukunft" und "Deutsche Sprache - Entwicklung, Leiden, Zukunft". Details können unserem Semesterprogramm entnommen werden.

Wir wünschen allen Freunden der Ghibellinia einen erfolgreichen Start in das Wintersemester!

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Burschentag 2017 war eine überaus gelungene Veranstaltung, an der sich alle teilnehmenden Ghibellinen – Aktive, Alte Herren und Gäste der Ghibellinia – erfreuten. Das von der Vorsitzenden, der Saarbrücker Burschenschaft Germania, erarbeitete ausgewogene und interessante Programm der Verbandstagung erstreckte sich vom Donnerstagnachmittag am 28. September bis hin zum Sonntagmittag am 1. Oktober. Die Stimmung unter den 27 ADB-Mitgliedsbünden, die allesamt Vertreter entsandt hatten, war sehr harmonisch und überaus respektvoll. Gerade im Vergleich zu den Burschentagen unmittelbar vor unserem Austritt aus der Deutschen Burschenschaft 2013 muss das konstruktive Arbeitsklima und das stets ehrenhafte Verhalten aller Verbandsbrüder untereinander hervorgehoben werden. Als ein kleiner Wermutstropfen darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass die Veranstalter auf größere Beteiligung gehofft hatten. Dass die Teilnehmerzahl des letztjährigen Gründungsburschentags nicht ganz erreicht werden würde, war zwar allen klar. Dennoch spiegelt auch die Mannstärke unserer Ghibellinia die Diskrepanz zum letzten Jahr wider. Insofern kann man heute schon allen ADB-Burschenschaftern die Teilnahme am Burschentag 2018 nur empfehlen.

Für den Donnerstagnachmittag stand eine Kranzniederlegung am Burschenschaftsdenkmal in Eisenach auf dem Plan. Nach einer Begehung des Denkmals und einem erfrischenden thüringischen Bier im Berghotel direkt daneben fuhr unsere Ghibellinendelegation zum eigentlichen Tagungsort nach Jena weiter. Dort stand für den Abend das Totengedenken an der Grünen Tanne an – an dem Ort, wo 1815 die Urburschenschaft von Jenaer Studenten gegründet worden war. Die Grüne Tanne beherbergt im Erdgeschoss eine Kneipe und in den oberen Stockwerken die Verbindungsräume der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller. Dort ließen wir aktiven Ghibellinen anschließend den Anreisetag gemeinsam mit unseren Freundschaftsbrüdern der Aachener Burschenschaft Alania und weiteren Verbandsbrüdern ausklingen.

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Zu einem besonderen Stammtisch hatte unser Aktivensprecher am 8. August auf das Ghibellinenhaus eingeladen. Denn ein besonderer Gast war für diesen Dienstagabend angekündigt worden, namentlich Hartmut Deckert, Sohn unseres vor knapp 20 Jahren verstorbenen Alten Herrn Alfred „Affi” Deckert. Zu diesem Anlass lagen auf den Tischen die Kriegstagebücher unseres Bundesbruders Deckert aus.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person war es für Hartmut Deckert eine Herzensangelegenheit auf die Wichtigkeit unserer Insektenwelt hinzuweisen. Dem begeisterten Naturfreund, der nach eigener Bekundung und dem Urteil unseres Bundesbruders Hubert Grosser einen sehr großen und artenreichen Garten an seinem Haus in Kleinaspach sein Eigen nennt, ist das Verschwinden und der Rückzug diverser Insektenarten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nicht verborgen geblieben. Dies führt er auf den verstärkten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Agrarwirtschaft und der Monokultivierung der Saatfelder zurück. Deckerts Credo lautet daher, dass jede Privatperson für sich im Kleinen dieser Entwicklung entgegentreten solle, indem sie auf eine reichhaltige Auswahl an Pflanzen setzen möge. Auf die große Politik, die seiner Meinung nach die Tragweite des Insektensterbens nicht sieht und nur vage und unverbindliche Stellungnahmen dazu abgibt, möchte er sich nicht verlassen. In bestimmten Regionen der Erde müsse man bereits per Hand Früchte bestäuben, da die Insekten dort nicht mehr beheimatet seien.

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